Ratgeber für Tierhalter
Zecken bei Hunden und Katzen: Finden, entfernen und vorbeugen
Du möchtest deinen Hund oder deine Katze auf Zecken kontrollieren, hast bereits eine festgesogene Zecke entdeckt oder suchst nach einem geeigneten Schutz? Dann kommt es auf die Tierart, das Fell, die Lebensweise und das individuelle Risiko an.
Hier findest du den schnellen Einstieg in unsere Ratgeber für Hunde und Katzen. Du erfährst, wie du Fell und Haut kontrollierst, bei einer gefundenen Zecke vorgehst und wann tierärztlicher Rat sinnvoll ist.
Zecken bei Haustieren: Das Wichtigste in Kürze
Hunde und Katzen können mit Zecken in Kontakt kommen. Das individuelle Risiko hängt unter anderem von Lebensweise, Aufenthaltsorten, Region, Reiseverhalten und verwendeten Schutzmaßnahmen ab.
- Fell regelmäßig und systematisch kontrollieren.
- Kleine Erhebungen genauer betrachten.
- Schwer sichtbare Körperstellen nicht vergessen.
- Festgesogene Zecken möglichst zeitnah entfernen.
- Keine ungeeigneten Hausmittel verwenden.
- Hautstelle und Allgemeinzustand beobachten.
- Zeckenschutz passend zum Tier auswählen.
- Bei Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
Für eine konkrete Anleitung wählst du am besten direkt den passenden Tier-Ratgeber aus.
Suchst du Informationen für einen Hund oder eine Katze?
Die grundlegenden Ziele sind ähnlich: Zecken möglichst früh finden, festgesogene Zecken sachgerecht entfernen und einen geeigneten Schutz wählen. In der praktischen Umsetzung gibt es jedoch wichtige Unterschiede.
Zecken beim Hund
Hunde kommen beim Spazierengehen, im Garten, auf Wiesen oder in anderen Außenbereichen regelmäßig mit Vegetation in Kontakt. Je nach Fellstruktur können kleine Zecken schwer sichtbar sein.
Im Hunde-Ratgeber erfährst du unter anderem:
- wo du besonders suchen solltest,
- wie du das Fell systematisch kontrollierst,
- wie du eine Zecke entfernst,
- welche Beschwerden auffällig sein können,
- welche zeckenübertragenen Erkrankungen relevant sind,
- wie du einen geeigneten Schutz auswählst.
Zecken bei Katzen
Besonders Freigängerkatzen können mit Zecken in Kontakt kommen. Dichtes Fell kann kleine Parasiten verdecken, und nicht jede Katze lässt sich problemlos an allen Körperstellen untersuchen.
Im Katzen-Ratgeber erfährst du unter anderem:
- wo du im Fell besonders suchen solltest,
- wie du eine Katze möglichst stressarm kontrollierst,
- wie du bei einer gefundenen Zecke vorgehst,
- womit eine Zecke verwechselt werden kann,
- welche Beschwerden tierärztlich abgeklärt werden sollten,
- warum nur geeignete Katzenpräparate verwendet werden dürfen.
Hund oder Katze nach Zecken absuchen: Schritt für Schritt
Eine feste Reihenfolge hilft dabei, keine Stelle versehentlich auszulassen. Passe die Kontrolle immer an das Verhalten des Tieres an.
1. Ruhigen Moment wählen
Beginne möglichst dann, wenn das Tier entspannt ist. Eine hektische oder erzwungene Untersuchung kann die Kontrolle erschweren.
2. Für gutes Licht sorgen
Helles und gleichmäßiges Licht erleichtert die Suche. Bei dunklem oder dichtem Fell kann zusätzliches Licht besonders hilfreich sein.
3. Fell mit den Händen abtasten
Fahre langsam und vorsichtig über den Körper. Kleine fest sitzende Erhebungen können beim Abtasten auffallen.
Eine Erhebung ist jedoch nicht automatisch eine Zecke. Hautveränderungen, Zitzen, Warzen oder Krusten können ähnlich wirken.
4. Fell abschnittsweise teilen
Teile längeres oder dichtes Fell vorsichtig mit den Fingern. Betrachte die Haut darunter und arbeite in kleinen Bereichen.
5. In einer festen Richtung suchen
Beginne beispielsweise am Kopf und arbeite dich langsam über Hals, Brust und Körper nach hinten vor.
6. Schwer sichtbare Stellen kontrollieren
Prüfe auch Körperbereiche, die bei einer schnellen Kontrolle leicht vergessen werden.
Dazu können je nach Tier unter anderem gehören:
- Bereiche rund um die Ohren,
- Hals und Nacken,
- Achselbereiche,
- Bauch,
- Leistenbereich,
- Beine und Pfoten,
- Schwanzansatz.
7. Verdächtige Stelle genauer ansehen
Entdeckst du eine kleine dunkle oder erhabene Stelle, ziehe nicht sofort daran. Teile zunächst das Fell und prüfe die Stelle bei gutem Licht.
Mit der Zecken-Kamera kannst du kleine Haut- oder Fellbereiche direkt im Browser genauer betrachten.
Wo sitzen Zecken bei Hunden und Katzen?
Zecken können grundsätzlich an unterschiedlichen Körperstellen sitzen. Deshalb ist eine möglichst vollständige Fell- und Hautkontrolle sinnvoll.
Welche Stellen besonders leicht übersehen werden, hängt auch von Felllänge, Körperbau und Verhalten des Tieres ab.
Kopf und Ohren
Kontrolliere den Kopf sowie die Bereiche rund um und hinter den Ohren. Bei einer Zecke im oder unmittelbar am Gehörgang solltest du tierärztlichen Rat einholen.
Hals und Nacken
Teile das Fell und prüfe den Übergang zwischen Kopf und Körper. Achte auch auf Bereiche unter einem Halsband.
Achsel- und Brustbereiche
Diese Stellen können durch Fell und Körperhaltung schwer sichtbar sein. Kontrolliere sie vorsichtig und ohne das Tier unnötig zu zwingen.
Bauch und Leistenbereich
Prüfe die Haut am Bauch und im angrenzenden Leistenbereich, soweit dies sicher und stressarm möglich ist.
Beine und Pfoten
Kontrolliere die Beine einzeln. Beim Hund verdienen auch die Pfoten und Zehenzwischenräume Aufmerksamkeit.
Schwanzansatz
Auch der Schwanzansatz kann bei einer schnellen Kontrolle übersehen werden. Dichtes Fell erschwert dort die Sicht zusätzlich.
Wie erkennst du eine Zecke im Fell?
Eine Zecke muss nicht groß und sofort auffällig sein. Kleine Entwicklungsstadien können zwischen Haaren leicht übersehen werden.
Eine festgesogene Zecke sitzt direkt an der Haut. Je nach Größe und Perspektive können seitliche Beine sichtbar sein.
Hat die Zecke bereits Blut aufgenommen, kann ihr Körper größer und voller wirken.
Verlasse dich nicht allein auf Farbe oder Größe. Auch Hautveränderungen, Krusten, Zitzen oder Warzen können beim schnellen Blick oder Abtasten ähnlich erscheinen.
Zecke oder Hautveränderung?
Eine kleine Erhebung im Fell ist nicht automatisch eine Zecke. Gerade beim Abtasten kann eine Verwechslung vorkommen.
Ziehe deshalb nicht gewaltsam an einer unklaren Stelle. Teile zunächst das Fell und betrachte die Haut bei gutem Licht.
Zecke oder Warze?
Eine kleine Warze kann beim schnellen Tasten wie eine festgesogene Zecke wirken. Bleibt die Stelle unklar, sollte sie tierärztlich beurteilt werden.
Zecke oder Zitze?
Besonders bei Katzen und dichtem Fell können Zitzen beim schnellen Abtasten verunsichern. Ziehe niemals an einer unklaren Erhebung.
Zecke oder Kruste?
Eine kleine Kruste oder Schorfstelle kann dunkel und erhaben wirken. Betrachte das Gesamtbild und vermeide unnötiges Kratzen.
Zecke bei Hund oder Katze gefunden – was jetzt?
Eine festgesogene Zecke sollte möglichst zeitnah und sachgerecht entfernt werden. Verwende dafür ein geeignetes Instrument und gehe ruhig vor.
1. Tier ruhig positionieren
Wähle eine möglichst stressarme Situation. Eine zweite vertraute Person kann helfen, wenn das Tier sicher und ruhig gehalten werden kann.
2. Fell zur Seite halten
Lege die Zecke möglichst vollständig frei. Halte längeres Fell vorsichtig aus dem Arbeitsbereich.
3. Zecke hautnah greifen
Setze das geeignete Zeckenentfernungsinstrument möglichst nah an der Haut an. Vermeide unnötiges Quetschen des Zeckenkörpers.
4. Zecke kontrolliert entfernen
Ziehe die Zecke ruhig und gleichmäßig heraus. Vermeide hektisches Reißen und wiederholte unkontrollierte Versuche.
5. Hautstelle kontrollieren
Sieh dir die Stelle nach der Entfernung an. Bei auffälliger Entzündung, Beschwerden oder Unsicherheit sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
6. Tier weiter beobachten
Behalte die Hautstelle und den Allgemeinzustand des Tieres im Blick. Informiere die Tierarztpraxis bei späteren auffälligen Beschwerden auch über einen vorausgegangenen Zeckenbefall.
Was tun, wenn Teile der Zecke zurückbleiben?
Nach einer unvollständigen Entfernung können Teile der Mundwerkzeuge in der Haut zurückbleiben. Dadurch kann sich eine lokale Reaktion oder Entzündung entwickeln.
Versuche nicht, tief sitzende Reste mit Gewalt herauszuschneiden oder aggressiv aus der Haut zu kratzen.
Bei zunehmender Rötung, deutlicher Schwellung, Schmerzen, Sekretbildung oder Unsicherheit sollte die Stelle tierärztlich untersucht werden.
Warum sind Zecken für Haustiere relevant?
Zecken sind blutsaugende Parasiten und können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Welche Erkrankungen für ein einzelnes Tier relevant sind, hängt unter anderem von Tierart, Region, Zeckenart, Reisehistorie und Exposition ab.
Ein Zeckenstich führt nicht automatisch zu einer Erkrankung. Trotzdem sind regelmäßige Kontrolle, zeitnahe Entfernung und ein individuell passender Schutz wichtige Bestandteile der Vorsorge.
Zeckenübertragene Krankheiten beim Hund
Beim Hund können mehrere durch Zecken übertragene Erkrankungen relevant sein. Dazu gehören je nach Region und Exposition unter anderem Babesiose, Anaplasmose und weitere Infektionen.
Besonders bei Fieber, deutlicher Mattigkeit, Schwäche, blassen Schleimhäuten, dunkel verfärbtem Urin oder anderen auffälligen Beschwerden ist eine tierärztliche Untersuchung wichtig.
Zeckenübertragene Krankheiten bei Katzen
Auch Katzen können mit zeckenübertragenen Krankheitserregern in Kontakt kommen. Die medizinische Bedeutung und Häufigkeit einzelner Erkrankungen unterscheiden sich jedoch teilweise von der Situation beim Hund.
Bei Fieber, deutlicher Mattigkeit, Appetitverlust, Schwäche oder anderen auffälligen Beschwerden sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie kannst du Hund und Katze vor Zecken schützen?
Ein vollständiger Schutz vor jedem einzelnen Zeckenkontakt lässt sich nicht immer garantieren. Mehrere Maßnahmen können das Risiko jedoch reduzieren.
Tier regelmäßig kontrollieren
Suche besonders Tiere mit regelmäßigem Aufenthalt im Freien auf Zecken ab. Entferne krabbelnde Zecken möglichst, bevor sie sich festsetzen.
Festgesogene Zecken zeitnah entfernen
Entdeckst du eine festgesogene Zecke, entferne sie möglichst zeitnah und sachgerecht.
Geeigneten Zeckenschutz auswählen
Welcher Schutz sinnvoll ist, hängt unter anderem von Tierart, Alter, Gewicht, Gesundheitszustand, Lebensweise und individuellem Risiko ab.
Bei Unsicherheit sollte die Auswahl mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprochen werden.
Reisen berücksichtigen
Bei Reisen können zusätzliche Zeckenarten und Krankheitserreger relevant werden. Plane den Parasitenschutz deshalb rechtzeitig.
Wirkdauer und Anwendung beachten
Ein Schutzpräparat kann nur entsprechend seiner vorgesehenen Anwendung wirken. Beachte Dosierung, Anwendungsabstände und weitere Hinweise des jeweiligen Produkts.
Welcher Zeckenschutz passt zu Hund oder Katze?
Die Auswahl sollte nicht allein danach erfolgen, welches Produkt gerade besonders bekannt oder leicht verfügbar ist.
Berücksichtigt werden sollten unter anderem:
- Tierart,
- Alter,
- Körpergewicht,
- Gesundheitszustand,
- andere Medikamente,
- Lebensweise,
- Freigang oder Spazierverhalten,
- regionale Zeckenexposition,
- Reiseziele,
- weitere Tiere im Haushalt.
Nutze Tierarzneimittel entsprechend ihrer vorgesehenen Anwendung und beachte die Hinweise des jeweiligen Präparats.
Warum Hundemittel nicht automatisch für Katzen geeignet sind
Hunde und Katzen unterscheiden sich in ihrer Verträglichkeit bestimmter Wirkstoffe. Deshalb darf ein für Hunde vorgesehenes Präparat nicht eigenmächtig bei einer Katze angewendet werden.
Verwende nur Produkte, die für die jeweilige Tierart vorgesehen sind, und beachte die Dosierung und Anwendungshinweise genau.
Hat eine Katze versehentlich Kontakt mit einem ungeeigneten Mittel gehabt oder entwickelt danach Auffälligkeiten, sollte unverzüglich tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Sind natürliche Mittel gegen Zecken sinnvoll?
Im Internet werden zahlreiche natürliche Mittel gegen Zecken empfohlen. Natürlich bedeutet jedoch nicht automatisch wirksam oder sicher.
Bestimmte ätherische Öle und andere Stoffe können für Tiere problematisch sein. Besonders Katzen können auf einzelne Substanzen empfindlich reagieren.
Verwende deshalb keine selbst gemischten Mittel allein aufgrund von Empfehlungen aus sozialen Medien, Foren oder privaten Erfahrungsberichten.
Bei relevantem Zeckenrisiko sollte ein geeigneter und sicher angewendeter Schutz gewählt werden.
Zecken bei Haustieren im Winter
Zeckenaktivität ist nicht ausschließlich auf heiße Sommertage begrenzt. Je nach Zeckenart und Witterung können Zecken auch in kühleren Monaten aktiv sein.
Verlasse dich deshalb nicht allein auf den Kalendermonat. Entscheidend sind tatsächliche Witterung, Region und Exposition des Tieres.
Besonders bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien bleibt eine situationsgerechte Kontrolle sinnvoll.
Zecken nach Reisen mit Haustieren
Bei Reisen können andere Zeckenarten und zusätzliche Krankheitserreger relevant werden. Das individuelle Risiko hängt unter anderem von Reiseziel, Aufenthaltsdauer und Exposition ab.
Plane Schutzmaßnahmen möglichst vor Reisebeginn und kontrolliere das Tier auch während und nach der Reise.
Treten später auffällige Beschwerden auf, informiere die Tierarztpraxis über Reiseziel und Reisezeitraum.
Wann solltest du tierärztlichen Rat einholen?
Eine tierärztliche Beurteilung ist sinnvoll, wenn eine Zecke nicht sicher entfernt werden kann, eine Hautstelle deutlich auffällig wird oder das Tier Beschwerden entwickelt.
Hole insbesondere tierärztlichen Rat bei:
- Fieber,
- deutlicher Mattigkeit oder Schwäche,
- Appetitverlust,
- auffälliger Bewegungsunlust,
- blassen Schleimhäuten,
- neurologischen Auffälligkeiten,
- starker Entzündung an der Stichstelle,
- einer Zecke im oder unmittelbar am Gehörgang,
- einer schwer zugänglichen Zecke,
- Kontakt mit einem ungeeigneten Zeckenschutzmittel,
- einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Bei schweren oder rasch zunehmenden Beschwerden sollte zeitnah tierärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Häufige Fehler bei Zecken an Haustieren
Nur oberflächlich über das Fell schauen
Im dichten Fell können kleine Zecken leicht übersehen werden. Teile das Fell abschnittsweise und betrachte auch die Haut.
An jeder Erhebung ziehen
Nicht jede Erhebung ist eine Zecke. Hautveränderungen, Warzen, Zitzen oder Krusten können ähnlich wirken.
Öl oder Klebstoff verwenden
Solche Hausmittel sind keine geeignete Methode zur Entfernung einer festgesogenen Zecke.
Ein Produkt für beide Tierarten verwenden
Ein für Hunde geeignetes Mittel ist nicht automatisch für Katzen geeignet. Prüfe immer die vorgesehene Tierart.
Natürliche Mittel automatisch für harmlos halten
Auch natürliche Stoffe können unwirksam oder für Tiere problematisch sein.
Den Zeckenschutz als vollständige Garantie ansehen
Auch bei verwendetem Schutz bleibt eine regelmäßige Kontrolle des Tieres sinnvoll.
Häufige Fragen zu Zecken bei Hunden und Katzen
Wie suche ich Hund oder Katze nach Zecken ab?
Taste das Fell vorsichtig ab und teile es anschließend abschnittsweise. Kontrolliere das Tier in einer festen Reihenfolge und vergiss schwer sichtbare Bereiche nicht.
Wo sitzen Zecken bei Haustieren?
Zecken können an unterschiedlichen Körperstellen sitzen. Kontrolliere möglichst den gesamten Körper und achte besonders auf schwer sichtbare Bereiche rund um Ohren, Hals, Nacken, Achseln, Bauch und Leistenregion.
Wie entferne ich eine Zecke bei Hund oder Katze?
Verwende ein geeignetes Zeckenentfernungsinstrument. Greife die Zecke möglichst nah an der Haut und entferne sie ruhig und kontrolliert, ohne den Körper unnötig zu quetschen.
Darf man Öl auf eine Zecke geben?
Nein. Öl, Klebstoff und ähnliche Hausmittel sollten nicht zur Entfernung einer festgesogenen Zecke verwendet werden.
Kann ich dasselbe Zeckenmittel für Hund und Katze verwenden?
Nicht automatisch. Verwende nur Produkte, die ausdrücklich für die jeweilige Tierart vorgesehen sind. Ein Hundemittel kann für Katzen ungeeignet oder gefährlich sein.
Sind natürliche Zeckenmittel harmlos?
Nein. Natürlich bedeutet nicht automatisch sicher. Bestimmte Stoffe und ätherische Öle können für Tiere problematisch sein.
Muss mein Tier nach jedem Zeckenstich zum Tierarzt?
Nein, nicht automatisch. Bei auffälligen Beschwerden, starker Entzündung, einer schwer entfernbaren Zecke oder anderen Warnzeichen ist tierärztlicher Rat sinnvoll.
Sind Zecken auch im Winter aktiv?
Ja. Je nach Zeckenart und Witterung können Zecken auch in kühleren Monaten aktiv sein.
Dein nächster Schritt
Zecken beim Hund
Den vollständigen Hunde-Ratgeber öffnen.
Zecken bei Katzen
Den vollständigen Katzen-Ratgeber öffnen.
Zecken-Kamera
Eine kleine oder schwer sichtbare Fellstelle genauer betrachten.
Zecke erkennen
Typische Merkmale und mögliche Verwechslungen prüfen.
Kleine Zecken erkennen
Sehr kleine Entwicklungsstadien besser einordnen.
Zecke richtig entfernen
Die allgemeine Schritt-für-Schritt-Anleitung nutzen.
Quellen
Für die fachliche Erstellung und Überprüfung dieser Seite wurden insbesondere parasitologische, tierärztliche und wissenschaftliche Fachinformationen berücksichtigt.
ESCCAP Deutschland: Zecken beim Hund ↗
ESCCAP Deutschland: Zecken bei der Katze ↗
ESCCAP Deutschland: Ektoparasiten-Empfehlung ↗
ESCCAP Deutschland: Vektorübertragene Erkrankungen ↗
ESCCAP Deutschland: Natürliche Mittel gegen Zecken ↗
Bundestierärztekammer: Zecken bei Hund und Katze ↗
Tierärztliche Hochschule Hannover: Zeckenforschung ↗
Tierärztliche Hochschule Hannover: Zecken auch im Winter aktiv ↗
Mehr zu unserer Arbeitsweise findest du unter Quellen & Methodik.