Fell absuchen, Zecken entfernen und vorbeugen
Zecken beim Hund: So findest, entfernst und vermeidest du sie
Du hast im Fell deines Hundes eine Zecke entdeckt oder möchtest ihn nach einem Spaziergang gründlich kontrollieren? Dann gehe ruhig und systematisch vor. Gerade kleine Zecken können zwischen dichtem Fell oder an schwer sichtbaren Stellen leicht übersehen werden.
Hier erfährst du, wo du beim Hund besonders suchen solltest, wie du das Fell Schritt für Schritt kontrollierst, wie eine festgesogene Zecke entfernt wird und wann tierärztlicher Rat sinnvoll ist.
Zecken beim Hund: Das Wichtigste in Kürze
Kontrolliere deinen Hund nach Aufenthalten im Freien möglichst regelmäßig. Auch ein verwendeter Zeckenschutz kann einen Befall nicht in jeder Situation vollständig verhindern.
- Fell zunächst mit den Händen absuchen.
- Kopf und Ohren sorgfältig kontrollieren.
- Hals und Nacken prüfen.
- Achseln und Brustbereich ansehen.
- Bauch und Leistenbereich kontrollieren.
- Beine und Pfoten nicht vergessen.
- Zwischen den Zehen nachsehen.
- Festgesogene Zecken zeitnah entfernen.
Entdeckst du eine festgesogene Zecke, entferne sie möglichst zeitnah und kontrolliert. Weiter unten findest du die vollständige Anleitung.
Wo solltest du beim Hund besonders nach Zecken suchen?
Zecken können grundsätzlich an verschiedenen Körperstellen sitzen. Deshalb ist eine möglichst vollständige Kontrolle sinnvoll. Im Fell verdienen schwer sichtbare, warme und geschützte Bereiche besondere Aufmerksamkeit.
Kopf und Schnauzenbereich
Kontrolliere den Kopf aufmerksam und fahre mit den Fingern langsam durch das Fell. Achte auf kleine Erhebungen und fest sitzende Punkte.
Prüfe auch den Bereich rund um die Schnauze, soweit dies sicher und ohne Stress für den Hund möglich ist.
Ohren und Ohrumgebung
Sieh dir die Außenseiten der Ohren und die Bereiche hinter den Ohren genau an. Kleine Zecken können dort leicht zwischen Fell und Haut übersehen werden.
Manipuliere nicht tief im Gehörgang. Bei einer Zecke im oder unmittelbar am Gehörgang ist tierärztliche Hilfe sinnvoll.
Hals und Nacken
Teile das Fell abschnittsweise und prüfe Hals und Nacken. Achte auch auf Bereiche unter oder entlang eines Halsbands.
Achseln und Brustbereich
Hebe die Vorderbeine vorsichtig an und kontrolliere die Achselbereiche. Prüfe anschließend Brust und angrenzende Hautregionen.
Bauch und Leistenbereich
Am Bauch ist das Fell bei vielen Hunden dünner. Sieh dir die Haut aufmerksam an und kontrolliere auch den Leistenbereich.
Beine
Fahre die Beine langsam ab und prüfe sowohl die Außenseiten als auch schwer sichtbare Bereiche an den Innenseiten.
Pfoten und Zehenzwischenräume
Vergiss Pfoten und Bereiche zwischen den Zehen nicht. Kontrolliere diese Stellen vorsichtig und ohne die Pfote unnötig zu verdrehen.
Schwanzansatz
Prüfe auch den Schwanzansatz und angrenzende Fellbereiche. Dichtes Fell kann kleine Zecken dort zusätzlich verdecken.
Hund nach Zecken absuchen: Schritt für Schritt
Eine feste Reihenfolge hilft dabei, keine Körperstelle versehentlich auszulassen. Gehe möglichst ruhig vor und passe die Kontrolle an das Verhalten deines Hundes an.
1. Für gutes Licht sorgen
Kontrolliere deinen Hund bei hellem und möglichst gleichmäßigem Licht. Bei dunklem Fell kann zusätzliches Licht besonders hilfreich sein.
2. Fell zunächst mit den Händen abtasten
Fahre langsam mit beiden Händen über den Körper. Kleine fest sitzende Erhebungen können beim vorsichtigen Abtasten auffallen.
Eine ertastete Erhebung ist jedoch nicht automatisch eine Zecke. Warzen, Hautveränderungen oder kleine Krusten können ähnlich wirken.
3. Fell abschnittsweise teilen
Teile dichtes oder längeres Fell vorsichtig mit den Fingern. Betrachte die Haut darunter bei gutem Licht.
Arbeite lieber in kleinen Bereichen als hektisch über den gesamten Körper.
4. Von vorne nach hinten kontrollieren
Beginne am Kopf und arbeite dich über Hals, Brust, Rücken und Bauch langsam nach hinten vor.
5. Beine und Pfoten einzeln prüfen
Kontrolliere jedes Bein separat. Sieh dir auch Pfoten und Zehenzwischenräume an.
6. Schwer sichtbare Bereiche zuletzt nachprüfen
Kontrolliere abschließend Ohren, Achseln, Leistenbereich, Schwanzansatz und andere Stellen, die bei einer schnellen Suche leicht vergessen werden.
7. Verdächtige Stelle genauer betrachten
Entdeckst du eine kleine dunkle oder erhabene Stelle, sorge zunächst für gute Sicht. Ziehe nicht sofort an einer unklaren Hautveränderung.
Mit der Zecken-Kamera kannst du eine kleine Fell- oder Hautstelle direkt im Browser genauer betrachten.
Wie erkennst du eine Zecke beim Hund?
Eine Zecke muss nicht groß und sofort auffällig sein. Kleine Entwicklungsstadien können zwischen den Haaren leicht übersehen werden.
Eine festgesogene Zecke sitzt direkt an der Haut. Je nach Größe und Perspektive können seitliche Beine sichtbar sein.
Hat die Zecke bereits Blut aufgenommen, kann ihr Körper größer und voller wirken.
Verlasse dich nicht allein auf Farbe oder Größe. Auch Warzen, Zitzen, kleine Hautveränderungen oder Schorf können auf den ersten Blick ähnlich erscheinen.
Zecke oder Warze beim Hund?
Eine kleine Warze oder andere Hautveränderung kann beim schnellen Abtasten mit einer festgesogenen Zecke verwechselt werden.
Ziehe deshalb nicht gewaltsam an einer unklaren Erhebung. Teile zunächst das Fell und betrachte die Stelle bei gutem Licht.
Bei einer Zecke können je nach Größe seitliche Beine oder ein kompakter Körper sichtbar sein. Eine Hautveränderung ist dagegen Bestandteil der Haut.
Bleibt die Stelle unklar, sollte sie tierärztlich beurteilt werden.
Zecke beim Hund gefunden – was jetzt?
Eine festgesogene Zecke sollte möglichst zeitnah und sachgerecht entfernt werden.
Verwende ein geeignetes Instrument, zum Beispiel eine passende Zeckenzange, einen Zeckenhaken oder ein anderes für die Entfernung vorgesehenes Werkzeug.
1. Hund ruhig positionieren
Sorge für eine stabile und möglichst stressarme Situation. Eine zweite vertraute Person kann helfen, den Hund ruhig zu halten.
2. Fell zur Seite halten
Lege die Zecke möglichst vollständig frei. Halte längeres Fell vorsichtig aus dem Arbeitsbereich.
3. Zecke hautnah greifen
Setze das Werkzeug möglichst nah an der Haut an. Vermeide unnötiges Quetschen des volleren Zeckenkörpers.
4. Zecke kontrolliert entfernen
Entferne die Zecke ruhig und entsprechend den Anwendungshinweisen des verwendeten Instruments.
Vermeide hektisches Reißen oder wiederholtes Manipulieren an der Zecke.
5. Hautstelle kontrollieren
Sieh dir die Stelle nach der Entfernung an. Bleiben kleine Teile der Mundwerkzeuge zurück, kann sich eine lokale Reaktion entwickeln.
6. Stelle weiter beobachten
Behalte die Hautstelle und das Befinden deines Hundes im Blick. Bei auffälligen Veränderungen oder Beschwerden solltest du tierärztlichen Rat einholen.
Diese Ratgeber können zusätzlich hilfreich sein:
Was solltest du beim Entfernen einer Zecke vermeiden?
Mehrere Hausmittel und unnötige Manipulationen können die Entfernung erschweren.
Kein Öl verwenden
Beträufle die festgesogene Zecke nicht mit Öl. Entferne sie stattdessen mechanisch mit geeignetem Werkzeug.
Keinen Alkohol oder Klebstoff verwenden
Auch Alkohol, Klebstoff oder ähnliche Substanzen sollten nicht auf die festgesogene Zecke aufgetragen werden.
Zecke nicht stark quetschen
Greife möglichst nah an der Haut und vermeide unnötigen Druck auf den volleren Körper.
Nicht lange an der Zecke manipulieren
Versuche nicht wiederholt und hektisch an der Zecke zu ziehen. Sorge für gute Sicht und setze das Werkzeug kontrolliert an.
Zecke nicht unnötig lange sitzen lassen
Eine erkannte festgesogene Zecke sollte möglichst zeitnah entfernt werden.
Was tun, wenn ein Teil der Zecke in der Haut bleibt?
Nach der Entfernung können Teile der Mundwerkzeuge in der Haut zurückbleiben. Dadurch kann eine kleine lokale Reaktion entstehen.
Versuche nicht, tief sitzende Reste mit Gewalt aus der Haut herauszuschneiden oder herauszukratzen.
Bei zunehmender Entzündung, deutlicher Schwellung, Schmerzen, Eiterbildung oder Unsicherheit sollte die Stelle tierärztlich untersucht werden.
Warum sind Zecken für Hunde relevant?
Zecken können beim Hund nicht nur lokale Hautreaktionen verursachen. Sie können auch verschiedene Krankheitserreger übertragen.
Welche Erkrankungen relevant sind, hängt unter anderem von Zeckenart, Region, Reisehistorie und Exposition des Hundes ab.
Deshalb sind regelmäßige Kontrolle, zeitnahe Entfernung und ein individuell geeigneter Zeckenschutz wichtige Bestandteile der Vorsorge.
Welche Krankheiten können Zecken auf Hunde übertragen?
Mehrere durch Zecken übertragene Erkrankungen können für Hunde relevant sein. Die Verbreitung und das individuelle Risiko unterscheiden sich regional.
Babesiose
Babesien sind Parasiten, die rote Blutkörperchen befallen. Die Babesiose kann beim Hund schwer verlaufen und ist nicht ausschließlich im Zusammenhang mit Auslandsreisen relevant.
Mögliche Beschwerden können unter anderem Fieber, starke Schwäche, blasse Schleimhäute oder dunkel verfärbter Urin sein. Bei entsprechenden Symptomen ist eine schnelle tierärztliche Untersuchung wichtig.
Anaplasmose
Anaplasmen sind Bakterien, die durch Zecken übertragen werden können. Erkrankte Hunde können unterschiedliche und teils unspezifische Beschwerden entwickeln.
Dazu können unter anderem Fieber, Mattigkeit und weitere Krankheitszeichen gehören.
Borreliose
Auch Borrelien können durch Zecken übertragen werden. Eine Infektion bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Hund klinisch erkrankt.
Bei Beschwerden ist eine tierärztliche Beurteilung erforderlich. Eine Diagnose lässt sich nicht allein aus einem früheren Zeckenstich ableiten.
Ehrlichiose
Ehrlichiose ist besonders im Zusammenhang mit Reisen und Aufenthalten in bestimmten Regionen relevant. Das individuelle Risiko hängt stark von der Exposition ab.
Weitere zeckenübertragene Erkrankungen
Je nach Region und Zeckenart können weitere Erreger eine Rolle spielen. Bei Reisehunden sollte der Schutz deshalb an Reiseziel und Aufenthaltsbedingungen angepasst werden.
Welche Symptome nach einem Zeckenstich sind beim Hund auffällig?
Ein Zeckenstich führt nicht automatisch zu einer Erkrankung. Trotzdem solltest du bei ungewöhnlichen Beschwerden aufmerksam werden.
Mögliche Warnzeichen sind unter anderem:
- Fieber,
- ungewöhnliche Müdigkeit oder Mattigkeit,
- deutliche Schwäche,
- Appetitverlust,
- Lahmheit oder Bewegungsunlust,
- auffällige Gelenkbeschwerden,
- blasse Schleimhäute,
- dunkel verfärbter Urin,
- neurologische Auffälligkeiten,
- eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Diese Beschwerden können viele verschiedene Ursachen haben. Nach vorausgegangenem Zeckenbefall sollte die Tierarztpraxis jedoch darüber informiert werden.
Zecken beim Hund vorbeugen
Ein vollständiger Schutz vor jedem einzelnen Zeckenkontakt lässt sich nicht immer garantieren. Mehrere Maßnahmen können das Risiko jedoch reduzieren.
Hund regelmäßig absuchen
Kontrolliere deinen Hund nach Aufenthalten im Freien. Entferne krabbelnde Zecken, bevor sie sich festsetzen können.
Festgesogene Zecken zeitnah entfernen
Entdeckst du eine festgesogene Zecke, entferne sie möglichst zeitnah und sachgerecht.
Geeigneten Zeckenschutz auswählen
Für Hunde stehen verschiedene zugelassene Präparate und Anwendungsformen zur Verfügung. Welcher Schutz geeignet ist, hängt unter anderem von Alter, Gewicht, Gesundheitszustand, Lebensweise und individuellem Risiko ab.
Lass dich bei Unsicherheit tierärztlich beraten und beachte die Anwendungshinweise des jeweiligen Präparats genau.
Reisen berücksichtigen
Bei Reisen können andere Zeckenarten und zusätzliche Erkrankungsrisiken relevant werden. Plane den Parasitenschutz deshalb rechtzeitig vor der Reise.
Schutz regelmäßig überprüfen
Achte auf die vorgesehene Wirkdauer und richtige Anwendung. Ein Schutz kann nur zuverlässig wirken, wenn er entsprechend den Vorgaben eingesetzt wird.
Welcher Zeckenschutz ist für Hunde geeignet?
Es gibt verschiedene Formen des Zeckenschutzes, darunter beispielsweise Präparate zur äußerlichen Anwendung, Halsbänder und systemisch wirkende Mittel.
Welches Präparat für einen einzelnen Hund geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.
Berücksichtigt werden sollten unter anderem:
- Alter des Hundes,
- Körpergewicht,
- Gesundheitszustand,
- andere Medikamente,
- Lebensweise,
- Reiseziele,
- Zeckenexposition,
- weitere Tiere im Haushalt.
Verwende Tierarzneimittel nur entsprechend der zugelassenen Anwendung und den jeweiligen Hinweisen. Bei Unsicherheit sollte die Auswahl mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprochen werden.
Sind natürliche Hausmittel gegen Zecken beim Hund sinnvoll?
Im Internet werden zahlreiche Hausmittel gegen Zecken empfohlen. Die Wirksamkeit ist jedoch nicht bei jedem Mittel ausreichend belegt, und natürliche Produkte sind nicht automatisch harmlos.
Einige ätherische Öle können für Tiere problematisch sein. Verwende deshalb keine selbst gemischten Mittel allein aufgrund von Empfehlungen aus sozialen Medien oder Foren.
Bei einem Hund mit relevantem Zeckenrisiko sollte ein geeignetes und sicher angewendetes Schutzkonzept gewählt werden.
Zecken beim Hund im Winter
Zeckenaktivität ist nicht ausschließlich auf warme Sommertage begrenzt. Je nach Art und Witterung können Zecken auch in kühleren Monaten aktiv sein.
Die Tierärztliche Hochschule Hannover weist darauf hin, dass Zecken in Deutschland auch im Winter aktiv sein können.
Verlasse dich deshalb nicht allein auf den Kalendermonat. Entscheidend sind unter anderem regionale Bedingungen, Wetter, Zeckenart und Exposition des Hundes.
Zecken beim Hund nach einer Reise
Nach Reisen können zusätzliche Zeckenarten und Krankheitserreger relevant sein. Das gilt besonders bei Aufenthalten in Regionen mit anderer Parasitenverbreitung.
Kontrolliere deinen Hund nach Spaziergängen und nach der Rückkehr weiterhin sorgfältig.
Treten nach einer Reise Fieber, Mattigkeit, Schwäche oder andere auffällige Beschwerden auf, informiere die Tierarztpraxis über Reiseziel und Reisezeitraum.
Wann solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt?
Tierärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn eine Zecke nicht sicher entfernt werden kann, eine Hautstelle deutlich auffällig wird oder der Hund Beschwerden entwickelt.
Hole insbesondere tierärztlichen Rat bei:
- Fieber,
- deutlicher Mattigkeit oder Schwäche,
- Appetitverlust,
- Lahmheit oder auffälliger Bewegungsunlust,
- blassen Schleimhäuten,
- dunkel verfärbtem Urin,
- neurologischen Auffälligkeiten,
- starker Entzündung an der Stichstelle,
- einer Zecke an einer schwer zugänglichen Stelle,
- einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Bei schweren oder rasch zunehmenden Beschwerden sollte zeitnah tierärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Häufige Fehler bei Zecken am Hund
Nur oberflächlich über das Fell schauen
Im dichten Fell können kleine Zecken leicht übersehen werden. Teile das Fell abschnittsweise und prüfe auch die Haut.
Pfoten und Zehenzwischenräume vergessen
Diese Bereiche werden bei einer schnellen Kontrolle leicht ausgelassen.
Eine Warze gewaltsam entfernen wollen
Nicht jede Erhebung ist eine Zecke. Betrachte eine unklare Stelle zunächst genauer.
Öl oder Klebstoff verwenden
Solche Hausmittel sind keine geeignete Methode zur Entfernung einer festgesogenen Zecke.
Den Hund trotz Schutz nicht mehr absuchen
Auch bei verwendetem Zeckenschutz bleibt eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll.
Beschwerden nach einer Reise nicht erwähnen
Die Reisehistorie kann für die tierärztliche Einordnung möglicher zeckenübertragener Erkrankungen wichtig sein.
Häufige Fragen zu Zecken beim Hund
Wo sitzen Zecken beim Hund häufig?
Kontrolliere möglichst den gesamten Hund. Besondere Aufmerksamkeit verdienen unter anderem Kopf, Ohren, Hals, Achseln, Bauch, Leistenbereich, Beine, Pfoten und Zehenzwischenräume.
Wie suche ich meinen Hund nach Zecken ab?
Taste das Fell zunächst langsam ab und teile es anschließend abschnittsweise. Kontrolliere den Körper in einer festen Reihenfolge und vergiss schwer sichtbare Bereiche nicht.
Wie entferne ich eine Zecke beim Hund?
Verwende ein geeignetes Zeckenentfernungsinstrument. Greife die Zecke möglichst nah an der Haut und entferne sie ruhig und entsprechend den Anwendungshinweisen des verwendeten Instruments.
Darf man Öl auf eine Zecke beim Hund geben?
Nein. Öl, Alkohol, Klebstoff und ähnliche Substanzen sollten nicht zur Entfernung einer festgesogenen Zecke verwendet werden.
Was tun, wenn ein Teil der Zecke stecken bleibt?
Teile der Mundwerkzeuge können in der Haut zurückbleiben und eine lokale Reaktion verursachen. Bei Entzündung, Beschwerden oder Unsicherheit sollte die Stelle tierärztlich beurteilt werden.
Welche Krankheiten können Zecken auf Hunde übertragen?
Je nach Region und Zeckenart können unter anderem Babesiose, Anaplasmose, Borreliose und weitere Erkrankungen relevant sein.
Muss ein Hund nach jedem Zeckenstich zum Tierarzt?
Nein, nicht automatisch. Bei auffälligen Beschwerden, deutlicher Entzündung, einer schwer entfernbaren Zecke oder anderen Warnzeichen ist tierärztlicher Rat sinnvoll.
Können Zecken auch im Winter aktiv sein?
Ja. Je nach Zeckenart und Witterung können Zecken auch in kühleren Monaten aktiv sein.
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Quellen
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