Symptome, Wanderröte, Diagnose und Behandlung
Borreliose nach Zeckenstich: Symptome erkennen und richtig handeln
Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen werden kann. Ein bekanntes frühes Anzeichen ist die Wanderröte. Eine Borreliose kann jedoch auch ohne sichtbare Wanderröte auftreten und unterschiedliche Organe betreffen.
Hier erfährst du, wie Borreliose übertragen wird, welche Symptome möglich sind, wann ärztlicher Rat sinnvoll ist und wie die Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird.
Was ist Borreliose?
Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien aus der Gruppe der Borrelien verursacht wird. Die Bakterien können durch den Stich einer infizierten Zecke auf den Menschen übertragen werden.
Borreliose kann verschiedene Bereiche des Körpers betreffen. Dazu gehören insbesondere:
- die Haut,
- das Nervensystem,
- die Gelenke,
- in seltenen Fällen das Herz.
Die Erkrankung kann sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen entwickeln eine gut sichtbare Wanderröte, andere haben zunächst unspezifische Beschwerden oder bemerken den ursprünglichen Zeckenstich überhaupt nicht.
Wird eine Borreliose früh erkannt und angemessen mit Antibiotika behandelt, heilt sie in der Regel gut aus.
Wie wird Borreliose durch Zecken übertragen?
Borrelien befinden sich überwiegend im Darm einer infizierten Zecke. Während des Saugvorgangs können die Bakterien aktiviert und über den Speichel der Zecke in die Haut des Menschen übertragen werden.
Anders als beim FSME-Virus erfolgt die Übertragung von Borrelien normalerweise nicht sofort zu Beginn des Zeckenstichs. Das Risiko nimmt mit der Dauer des Saugvorgangs zu.
Deshalb gilt: Eine festgesogene Zecke sollte möglichst früh entfernt werden.
Überträgt jede Zecke Borreliose?
Nein. Nicht jede Zecke ist mit Borrelien infiziert. Außerdem führt auch der Stich einer infizierten Zecke nicht automatisch zu einer Erkrankung.
Das persönliche Risiko hängt unter anderem davon ab:
- ob die Zecke Borrelien trägt,
- wie lange sie bereits gesaugt hat,
- wie schnell sie entfernt wird,
- und ob tatsächlich Erreger übertragen wurden.
Wo kann man sich mit Borreliose anstecken?
Eine Übertragung ist grundsätzlich überall dort möglich, wo mit Borrelien infizierte Zecken vorkommen. Das Risiko ist nicht auf die ausgewiesenen FSME-Risikogebiete beschränkt.
Borreliose und FSME dürfen deshalb geografisch nicht gleichgesetzt werden. Auch außerhalb eines FSME-Risikogebiets kann eine Zecke Borrelien übertragen.
Wie lange muss eine Zecke für eine Übertragung saugen?
Eine genaue Zeitspanne lässt sich im Einzelfall nicht sicher bestimmen. Allgemein gilt jedoch, dass das Borreliose-Risiko mit zunehmender Saugdauer ansteigt.
In den ersten Stunden nach dem Feststechen ist das Risiko normalerweise geringer. Nach längerer Saugdauer wird eine Übertragung wahrscheinlicher. Deshalb sollte nicht darauf gewartet werden, dass die Zecke von selbst abfällt.
Welche Symptome kann Borreliose verursachen?
Die möglichen Beschwerden hängen davon ab, welche Bereiche des Körpers betroffen sind und wie lange die Infektion bereits besteht.
Eine feste Abfolge von Krankheitsstadien gibt es nicht bei jedem Menschen. Einzelne Symptome können fehlen, unterschiedlich stark ausgeprägt sein oder zeitversetzt auftreten.
Mögliche frühe Symptome
Zu den möglichen frühen Anzeichen gehören:
- eine sich vergrößernde Hautrötung,
- Fieber oder erhöhte Temperatur,
- Kopfschmerzen,
- Muskel- und Gelenkschmerzen,
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit,
- geschwollene Lymphknoten,
- allgemeines Krankheitsgefühl.
Diese Beschwerden sind nicht spezifisch für Borreliose. Sie können auch zahlreiche andere Ursachen haben. Entscheidend ist daher die ärztliche Beurteilung der gesamten Situation.
Mögliche Beschwerden des Nervensystems
Breiten sich Borrelien im Körper aus, kann unter anderem das Nervensystem betroffen sein. Man spricht dann von einer Neuroborreliose.
Mögliche Anzeichen sind:
- starke oder brennende Nervenschmerzen,
- Gesichtslähmung, häufig auf einer Seite,
- Gefühlsstörungen oder Taubheitsgefühle,
- Muskelschwäche,
- Kopfschmerzen,
- Nackensteifigkeit,
- bei Kindern teilweise eine Gesichtslähmung oder Hirnhautentzündung.
Mögliche Gelenkbeschwerden
Eine Lyme-Arthritis kann zu wiederkehrenden oder anhaltenden Gelenkentzündungen führen. Besonders häufig ist ein großes Gelenk wie das Knie betroffen.
Das Gelenk kann deutlich geschwollen sein. Die Schmerzen müssen dabei nicht immer so stark sein, wie es die sichtbare Schwellung vermuten lässt.
Seltene Beteiligung des Herzens
In seltenen Fällen kann eine Borreliose das Herz betreffen. Möglich sind beispielsweise Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Atemnot oder Brustbeschwerden.
Solche Beschwerden sollten grundsätzlich zeitnah medizinisch abgeklärt werden.
Wanderröte als typisches Anzeichen
Die Wanderröte wird medizinisch als Erythema migrans bezeichnet. Sie kann einige Tage bis mehrere Wochen nach einem Zeckenstich auftreten.
Typisch ist eine Hautrötung, die sich mit der Zeit sichtbar nach außen vergrößert. Sie kann ringförmig sein und im Zentrum heller werden, muss aber nicht immer wie ein klassischer roter Kreis aussehen.
Woran kann man eine Wanderröte erkennen?
Mögliche Merkmale sind:
- Die Rötung wird über mehrere Tage größer.
- Sie breitet sich von der ursprünglichen Einstichstelle aus.
- Der Rand kann stärker gerötet sein als die Mitte.
- Die Form kann rund, oval oder unregelmäßig sein.
- Die Hautstelle verursacht häufig wenig oder keine Schmerzen.
- Die Rötung kann auch an einer schwer sichtbaren Körperstelle liegen.
Ist jede Rötung eine Wanderröte?
Nein. Direkt nach einem Zeckenstich entsteht häufig eine kleine lokale Rötung. Sie kann durch die Verletzung der Haut oder eine Reaktion auf den Zeckenspeichel verursacht werden.
Eine solche örtliche Reaktion bleibt meist auf den unmittelbaren Bereich der Einstichstelle begrenzt und klingt wieder ab.
Auffällig ist dagegen insbesondere eine Rötung, die:
- erst nach einigen Tagen entsteht,
- sichtbar größer wird,
- sich über die ursprüngliche Einstichstelle hinaus ausbreitet,
- oder zusammen mit allgemeinen Beschwerden auftritt.
Wann treten Borreliose-Symptome auf?
Beschwerden können mit zeitlicher Verzögerung auftreten. Die Wanderröte zeigt sich häufig einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich.
Neurologische Beschwerden, Gelenkentzündungen oder andere Organbeteiligungen können erst Wochen oder Monate später entstehen.
Viele Menschen erinnern sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an einen Zeckenstich. Zecken können sehr klein sein und an schwer sichtbaren Körperstellen unbemerkt bleiben.
Es ist deshalb hilfreich, nach einem entdeckten Zeckenstich:
- das Datum zu notieren,
- die Körperstelle zu dokumentieren,
- gegebenenfalls ein Foto der Einstichstelle anzufertigen,
- und die Haut sowie das allgemeine Befinden zu beobachten.
Wie wird Borreliose diagnostiziert?
Die Diagnose richtet sich nicht nur nach einem einzelnen Blutwert. Ärztinnen und Ärzte berücksichtigen unter anderem:
- die vorhandenen Beschwerden,
- sichtbare Hautveränderungen,
- den zeitlichen Verlauf,
- einen möglichen Zeckenkontakt,
- körperliche Untersuchungsbefunde,
- und je nach Situation Laboruntersuchungen.
Wird bei Wanderröte ein Bluttest benötigt?
Eine typische Wanderröte kann klinisch so eindeutig sein, dass die Diagnose anhand des Hautbildes und der Vorgeschichte gestellt wird. Zu Beginn der Erkrankung können noch keine oder nur wenige Antikörper im Blut nachweisbar sein.
Ein früh durchgeführter negativer Antikörpertest schließt eine Borreliose deshalb nicht in jeder Situation sicher aus.
Was zeigt ein Antikörpertest?
Ein Antikörpertest kann zeigen, ob das Immunsystem Kontakt mit Borrelien hatte. Ein positiver Wert bedeutet jedoch nicht automatisch, dass aktuell eine behandlungsbedürftige Borreliose vorliegt.
Antikörper können auch nach einer früheren, bereits ausgeheilten Infektion noch lange nachweisbar bleiben. Laborwerte müssen deshalb immer gemeinsam mit den Beschwerden und Untersuchungsergebnissen beurteilt werden.
Ist ein Test der entfernten Zecke sinnvoll?
Der Nachweis von Borrelien in einer entfernten Zecke beantwortet nicht zuverlässig, ob die Erreger tatsächlich auf den Menschen übertragen wurden.
Umgekehrt lässt ein negativer Test nicht sicher ausschließen, dass eine weitere unbemerkte Zecke vorhanden war. Für medizinische Entscheidungen sind daher vor allem der gesundheitliche Verlauf und die ärztliche Untersuchung wichtig.
Wie wird Borreliose behandelt?
Eine diagnostizierte Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. Welches Medikament verwendet wird und wie lange die Behandlung dauert, hängt unter anderem ab von:
- der Krankheitsform,
- der Dauer der Beschwerden,
- den betroffenen Organen,
- dem Alter,
- einer möglichen Schwangerschaft,
- Allergien und weiteren gesundheitlichen Faktoren.
Früh erkannte Krankheitsformen lassen sich in der Regel gut behandeln. Wichtig ist, das verordnete Antibiotikum genau nach ärztlicher Anweisung einzunehmen.
Muss jeder Zeckenstich mit Antibiotika behandelt werden?
Nein. Eine vorsorgliche Antibiotikaeinnahme nach jedem Zeckenstich wird in Deutschland normalerweise nicht empfohlen.
Die meisten Zeckenstiche führen nicht zu einer Borreliose. Antibiotika können außerdem Nebenwirkungen verursachen und sollten nur bei einer entsprechenden medizinischen Begründung eingesetzt werden.
Eine Ausnahme kann nur eine Ärztin oder ein Arzt anhand der individuellen Situation beurteilen.
Kann Borreliose vollständig ausheilen?
Die meisten früh erkannten und angemessen behandelten Erkrankungen heilen gut aus. Auch spätere Krankheitsformen können behandelt werden, wobei sich einzelne Beschwerden teilweise langsamer zurückbilden.
Bleiben nach einer Behandlung Beschwerden bestehen, bedeutet das nicht automatisch, dass weiterhin eine aktive bakterielle Infektion vorliegt. Anhaltende Beschwerden sollten ärztlich untersucht und von anderen möglichen Ursachen abgegrenzt werden.
Gibt es eine Impfung gegen Borreliose?
Für Menschen steht derzeit keine allgemein verfügbare Schutzimpfung gegen Lyme-Borreliose zur Verfügung.
Die FSME-Impfung schützt ausschließlich vor dem FSME-Virus. Sie verhindert weder einen Zeckenstich noch eine Infektion mit Borrelien.
Auch geimpfte Personen sollten sich deshalb vor Zeckenstichen schützen, den Körper nach Aufenthalten im Freien absuchen und gefundene Zecken möglichst schnell entfernen.
Wann sollte man bei Verdacht auf Borreliose zum Arzt?
Ärztlicher Rat ist insbesondere sinnvoll, wenn nach einem Zeckenstich oder möglichen Zeckenkontakt auffällige Beschwerden auftreten.
Dazu gehören beispielsweise:
- eine sich vergrößernde oder wandernde Hautrötung,
- Fieber und deutliches Krankheitsgefühl,
- starke oder ungewöhnliche Nervenschmerzen,
- eine einseitige Gesichtslähmung,
- Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche,
- starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit,
- eine deutliche Gelenkschwellung,
- Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder Brustbeschwerden,
- anhaltende oder sich verschlechternde Beschwerden.
Informiere die behandelnde Person über einen bekannten oder möglichen Zeckenstich. Nenne nach Möglichkeit auch den Zeitpunkt und den Ort, an dem du dich aufgehalten hast.
Bei Lähmungserscheinungen, ausgeprägter Nackensteifigkeit, Bewusstseinsstörungen, Atemnot oder starken Herzbeschwerden sollte unverzüglich medizinische Hilfe gesucht werden.
Was sollte man direkt nach einem Zeckenstich tun?
- Zecke möglichst früh entfernen: Nutze eine feine Pinzette, Zeckenkarte oder ein anderes geeignetes Werkzeug.
- Zecke hautnah greifen: Ziehe sie langsam und kontrolliert aus der Haut.
- Einstichstelle reinigen: Reinige Hände, Werkzeug und Hautstelle nach der Entfernung.
- Datum notieren: Halte fest, wann und an welcher Körperstelle die Zecke entfernt wurde.
- Hautstelle beobachten: Achte in den folgenden Tagen und Wochen auf Veränderungen.
- Beschwerden ernst nehmen: Suche bei auffälligen Symptomen ärztlichen Rat.
Wie kann man Borreliose vorbeugen?
Da es für Menschen keine allgemein verfügbare Borreliose-Impfung gibt, konzentriert sich die Vorbeugung auf den Schutz vor Zeckenstichen und das frühzeitige Entdecken festgesogener Zecken.
Geschlossene Kleidung tragen
Lange Hosen, geschlossene Schuhe und körperbedeckende Kleidung können es Zecken erschweren, an die Haut zu gelangen.
Helle Kleidung erleichtert es, krabbelnde Zecken früh zu entdecken.
Hosenbeine sichern
Wer sich durch hohes Gras, Unterholz oder dichte Vegetation bewegt, kann die Hosenbeine in die Socken stecken. Das wirkt nicht besonders elegant, kann Zecken aber den direkten Zugang zur Haut erschweren.
Zeckenabweisende Mittel verwenden
Geeignete Repellents können Zecken für eine begrenzte Zeit abwehren. Beachte die Schutzdauer, den vorgesehenen Anwendungsbereich und die Altersangaben des jeweiligen Produkts.
Nach Aufenthalten im Freien absuchen
Kontrolliere Haut und Haare nach Aufenthalten in Wald, Gras, Garten oder Gebüsch. Zecken bevorzugen häufig warme, dünne oder geschützte Hautbereiche.
Dazu gehören unter anderem:
- Kniekehlen,
- Leistenbereich,
- Achselhöhlen,
- Bauch und Bauchnabel,
- Hüfte und unter dem Hosenbund,
- Rücken,
- Hals und Haaransatz,
- hinter den Ohren.
Kinder besonders gründlich kontrollieren
Bei Kindern sitzen Zecken häufiger auch am Kopf, am Haaransatz oder hinter den Ohren. Diese Bereiche sollten nach Aufenthalten im Freien besonders sorgfältig geprüft werden.
Nach dem Wald absuchenKörper und Kleidung in einer sinnvollen Reihenfolge kontrollieren.
Zeckenstellen bei KindernKopf, Ohren, Hals und weitere typische Bereiche prüfen.
Kleine Zecken erkennenLarven und Nymphen leichter entdecken und einordnen.
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Häufige Fragen zur Borreliose
Bekommt man nach jedem Zeckenstich Borreliose?
Nein. Nicht jede Zecke trägt Borrelien und auch der Stich einer infizierten Zecke führt nicht automatisch zu einer Erkrankung.
Wie schnell wird Borreliose übertragen?
Borrelien werden normalerweise nicht unmittelbar zu Beginn des Zeckenstichs übertragen. Das Risiko steigt mit der Saugdauer. Eine festgesogene Zecke sollte deshalb möglichst früh entfernt werden.
Ist jede rote Stelle nach einem Zeckenstich Borreliose?
Nein. Eine kleine örtliche Rötung direkt an der Einstichstelle ist häufig eine normale Hautreaktion. Auffällig ist insbesondere eine Rötung, die nach einigen Tagen größer wird oder sich sichtbar ausbreitet.
Muss eine Wanderröte immer ringförmig sein?
Nein. Eine Wanderröte kann ringförmig aussehen, aber auch oval, flächig oder unregelmäßig sein. Entscheidend ist vor allem die fortschreitende Ausbreitung.
Kann Borreliose ohne Wanderröte auftreten?
Ja. Nicht jeder Erkrankte entwickelt eine sichtbare Wanderröte. Deshalb sollten auch neurologische Beschwerden, Gelenkschwellungen oder andere auffällige Symptome nach einem Zeckenkontakt medizinisch abgeklärt werden.
Kann man Borreliose im Blut nachweisen?
Im Blut können Antikörper gegen Borrelien nachgewiesen werden. Ein positiver Test beweist jedoch nicht automatisch eine aktuell aktive Erkrankung. Zu Beginn einer Infektion kann ein Test außerdem noch negativ ausfallen.
Wird Borreliose mit Antibiotika behandelt?
Ja. Eine diagnostizierte Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. Auswahl und Dauer der Behandlung richten sich nach der jeweiligen Krankheitsform und der individuellen Situation.
Sollte man nach jedem Zeckenstich Antibiotika nehmen?
Nein. Eine vorsorgliche Antibiotikabehandlung nach jedem Zeckenstich wird in Deutschland normalerweise nicht empfohlen. Über eine Behandlung entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt.
Gibt es eine Impfung gegen Borreliose?
Für Menschen gibt es derzeit keine allgemein verfügbare Impfung gegen Lyme-Borreliose. Die FSME-Impfung schützt nicht vor Borreliose.
Kann man mehrfach an Borreliose erkranken?
Ja. Eine überstandene Borreliose führt nicht zu einem zuverlässigen dauerhaften Schutz. Nach einem weiteren Zeckenstich kann es erneut zu einer Infektion kommen.
Ist Borreliose von Mensch zu Mensch ansteckend?
Im normalen Alltag wird Lyme-Borreliose nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Die Infektion erfolgt in Europa hauptsächlich durch den Stich infizierter Zecken.
Wie lange sollte man einen Zeckenstich beobachten?
Beobachte die Einstichstelle und dein allgemeines Befinden in den folgenden Tagen und Wochen. Einige Beschwerden können erst mit zeitlicher Verzögerung auftreten.
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